3D-Scan Mini
Eine rohe Mini-Karosserie, innen und außen gescannt, in einer Garage in genau 6 Stunden.
Steckbrief
| Kunde | Privatkunde |
| Bauteil | Original-Mini-Karosserie als Rohkarosserie („Body in White“) |
| Einsatzort | Vor Ort in einer Garage |
| Scanner | Creaform MetraScan (außen, ca. 20 Targets) und HandySCAN (innen, ca. 200 Targets) |
| Software | Design X; beim Kunden Siemens NX |
| Aufwand | 6 Stunden vom Ankommen bis zum Einpacken |
| Ergebnis | Zusammengeführter 3D-Scan der kompletten Karosserie |
Die Aufgabe
Ein Privatkunde wollte seine Mini-Karosserie scannen lassen, um Teile davon in Siemens NX nachzukonstruieren und anzupassen. Die Rohkarosserie ohne Anbauteile war ein großer Vorteil, sonst hätten erst viele Komponenten demontiert werden müssen. Die helle, matte Oberfläche ist zum Scannen ideal.

Das Besondere
Der MetraScan braucht immer freie Sicht zur Kamera. Im Innenraum und im Kofferraum ist das nicht möglich, dort ist es außerdem eng. Wir mussten also zwei Systeme kombinieren.

Unsere Lösung
Der HandySCAN ist nach wenigen Sekunden einsatzbereit, der MetraScan braucht rund 30 Minuten, um auf Temperatur zu kommen, und weitere 5 Minuten für die Kalibrierung. Außen haben wir mit dem MetraScan gescannt, der in einem Volumen von 16 m³ ohne weitere Hilfsmittel arbeitet, dazu reichten rund 20 Targets auf der Karosserie. Innenraum und Kofferraum haben wir mit dem HandySCAN und rund 200 Targets erfasst.
Beide Scans entstanden in getrennten Koordinatensystemen und wurden in Design X zu einem Scan verschmolzen. Das klappt reibungslos, solange es genug überlappende Bereiche gibt. Alternativ hätte der MaxShot ein gemeinsames Koordinatensystem liefern können.


Das Ergebnis
Nach genau 6 Stunden war alles gescannt und eingepackt. Der Kunde arbeitet jetzt auf Basis der Scandaten in Siemens NX an seinen Modifikationen.

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