3D-Scan einer Dampfturbine
Nach einem Befund bei der Revision haben wir ein Dampfturbinengehäuse direkt vor Ort gescannt und Lagerpositionen sowie die Ebenheit der Dichtflächen ausgewertet.
Steckbrief
| Kunde / Partner | n-protec AG, Turbinenservice |
| Bauteil | Gehäuse einer Dampfturbine |
| Einsatzort | Vor Ort beim Kunden |
| Scanner | Mobiler Creaform-Scanner |
| Software | Design X, SOLIDWORKS, Control X |
| Ergebnis | Positionen der Lager- und Schaufelträgerringe als 3D-Modell, Ebenheitsanalyse der Dichtflächen |
Die Aufgabe
Bei der Revision einer Dampfturbine gab es einen Befund. Gemeinsam mit der n-protec AG sollten wir das Gehäuse scannen und zwei Fragen klären: Wo liegen die axialen Ringe für Lager und Schaufelträger, und wie eben sind die Dichtflächen?

Das Besondere
Das Gehäuse in ein Messlabor zu transportieren, wäre sehr aufwändig gewesen. Genau für solche Fälle sind unsere mobilen Creaform-Scanner gemacht: Sie sind schnell aufgebaut und funktionieren auch in schwierigen Situationen beim Kunden.
Unsere Lösung
Aus dem Scan haben wir in Design X die Position der axialen Ringe bestimmt und als 3D-Modell erstellt. Zusammen mit den Scandaten wurden die Ringe in SOLIDWORKS importiert und dort bemaßt. Bei solchen Aufgaben haben CAD-Systeme klar die Nase vorn.
Für die Dichtflächen haben wir in Design X eine ideale Ebene erzeugt und sie gemeinsam mit den Scandaten in Control X verglichen.


Das Ergebnis
Der Falschfarbenplot zeigt, wo die Dichtfläche von der Ebene abweicht. Relevant sind die cyanfarbenen und gelben Bereiche, die dunkelblauen Stellen sind Bohrungen. Die Ringe stehen als 3D-Modell für die weitere Entwicklung in SOLIDWORKS bereit.

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