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3D-Scan für die Elektrifizierung eines Delorean

Ein DeLorean bekommt einen Elektroantrieb. Wir haben das Chassis gescannt, damit Motor und Batterie exakt in den alten Bauraum passen.

Steckbrief

Kunde / BrancheManufaktur Marton GmbH, Küssnacht am Rigi, Elektrifizierung von Oldtimern
BauteilDeLorean-Chassis (Stahlblechkonstruktion) und ausgebauter Motor
ScannerCreaform HandySCAN Black | Elite
SoftwareDesign X
ErgebnisScandaten 1:1 im CAD, Lagerpunkte per Reverse Engineering als CAD-Geometrie

Die Aufgabe

Die Manufaktur Marton GmbH rüstet Oldtimer auf Elektroantrieb um: wartungsarm, leise und mit weniger Emissionen als der Originalmotor. Beim DeLorean kommt der Kultstatus aus „Zurück in die Zukunft“ dazu.

Neuer Antrieb und Batteriepaket müssen in den Bauraum des bestehenden Chassis. Die Punkte, an denen Last eingeleitet wird und an denen der Antrieb auf die Räder wirkt, gibt das alte Verbrennerkonzept vor. Diese Punkte sollten wir bestimmen.

Vorbereitung des 3D-Scans
Vorbereitung des 3D-Scans
Manufaktur Marton GmbH
Manufaktur Marton GmbH

Das Besondere

  • Das Chassis ist eine Stahlblechkonstruktion, die in alle Richtungen verläuft.
  • Für die Antriebswelle zählen nicht nur Positionen, sondern auch die Winkel, unter denen sie auf die Räder wirkt.
  • Die schwere Batterie braucht eine Verankerung, die Gewicht und dynamische Kräfte aufnimmt.
  • Losgröße 1: Der Aufwand muss sich auch lohnen, wenn die Daten nur einmal gebraucht werden.
Foto der Motorlagerung
Foto der Motorlagerung

Unsere Lösung

Wir haben das Chassis mit dem HandySCAN Black | Elite aufgenommen und nur die Lagerpunkte in Design X per Reverse Engineering konstruiert (rot). Alles andere (blau) sind Scandaten ohne weitere Nacharbeit. Den ausgebauten Motor haben wir ebenfalls gescannt und im CAD wieder in das gescannte Chassis eingesetzt. So ließen sich die wichtigen Positionen und Winkel bestimmen.

3D-Scan der Lagerung
3D-Scan der Lagerung

Das Ergebnis

Der Konstrukteur hat das Chassis maßstäblich im CAD und findet dort den richtigen Platz für das Batteriepaket. Weil das Reverse Engineering auf die Lagerpunkte beschränkt blieb, war der Aufwand sehr überschaubar. Nur der Fluxkompensator mit seinen 1,21 Gigawatt lässt sich leider nicht aus der Batterie versorgen.

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